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Heizen im Wandel der Zeit

Viele Jahrhunderte lang war das Heizen mit körperlicher Anstrengung verbunden. Holz, Kohle oder Koks mussten erst herbeigeschafft werden. Außerdem war das tägliche Anfeuern immer eine staubige Angelegenheit. Heute drehen wir mal eben die Heizung auf…

Am Anfang war das Lagerfeuer

Irgendwann entdeckte der Mensch die Kunst des Feuermachens. Wenn die Sonne nicht schien, ersetzte das Holz die Zufuhr von Licht und Wärme. Das Feuer wurde auch zum Braten von Fleisch oder zum Vertreiben von Wildtieren genutzt.

Je zivilisierter der Mensch, umso gezügelter das Feuer

Mit der Zeit bekam es einen festen Platz im Haus - den Herd. Man hatte gelernt, das Feuer am Leben zu erhalten. Wenn man es brauchte, musste man es nicht umständlich neu entzünden - oder konnte zum Nachbar gehen und "um Feuer bitten".

Im alten Rom wollte man in den vornehmen Häusern und Badeanstalten den Rauch nicht mehr haben. Also leitete man die warme Luft in Kanäle unter dem Fußboden. Diese Fußbodenheizung hieß ganz wörtlich hypocaustum = unter dem Boden.

Später wollte man die Wärme speichern

Steine funktionierten prima, waren sie doch nach dem Erlöschen des Feuers immer noch warm: Der Kachelofen war erfunden!

In den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelten die Brüder Buderus eine neue Art der Wärmeverteilung: nicht mehr Luft, sondern Wasser verteilte die Wärme im Haus - die Geburtsstunde der Zentralheizung!

Der Rohstoff Erdöl hat Zukunft

Gesamtenergiebilanz

Flüssige Brennstoffe weisen eine hohe Energiedichte auf, und die stationäre Anwendung zur Heizwärmegewinnung ist effizienter als ihre Verwendung zur Fortbewegung.

(Quelle: Ökotest 3|2007  Dossier Energieversorgung: Das Spiel mit der Erde)

Deutschland bezieht Rohöl aus 30 Importländern.

Die bestätigten Erdöl-Reserven reichen für Jahrzehnte. Hinzu kommen große Mengen an Ressourcen (Ölschiefer, Ölsand), die sich mit der Weiterentwicklung der Technik in Zukunft erschließen lassen.

Die maximale jährliche Fördermenge "peak-oil" dürfte in Kürze erreicht oder inzwischen überschritten sein. Für Deutschland wird erwartet, dass der jährliche Rohölbedarf rückläufig sein wird.

Die Beimischung von flüssigen Brennstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen (B-t-L = Biomasse-to-Liquids) soll in naher Zukunft 5 % betragen. B-t-L ist ein flüssiger synthetisch gewonnener Brennstoff der sogenannten zweiten Generation, zu dessen Herstellung nicht mehr nur das Öl der Frucht, sondern die ganze Pflanze verwendet wird.

Sämtliche vorhandene Infrastruktur für Transport und Lagerung des flüssigen Brennstoffes wie auch die Feuerungsstätten (Heizungsanlagen) können weiter genutzt werden.

Die Erdölvorkommen sind endlich.

Bis das Erdöl aufgebraucht ist, werden neue Techniken und Anwendungen entwickelt sein. 

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