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Moderne Heiztechnik - umweltschonend und sicher

Öl-Brennwerttechnik ist seit über zehn Jahren auf dem Markt, moderne Heizgeräte sind sparsam im Verbrauch und einfach in der Bedienung. 

Schwefelarmes Heizöl ist flächendeckend verfügbar, 5% regenerative Flüssigbrennstoffen sind darin bereits enthalten. Somit werden rein rechnerisch rund 300.000 der 6,4 Millionen Ölheizungen in Deutschland aus nachwachsenden Rohstoffen betrieben.

Heizwert und Brennwert:

Bei einer Ölheizung liegt der Anteil der aus dem Heizöl direkt gewonnenen Energie bei ungefähr 90% - das ist der Heizwert. Die bei Einsatz herkömmlicher Technik nicht nutzbare Energie entweicht im Abgas durch den Schornstein. Das ist der Abgasverlust (etwa 10% - den genauen Wert finden Sie auf der Messbescheinigung Ihres Schornsteinfegers). 

Im Abgas ist ja aber noch Energie enthalten:

Die moderne Heiztechnik kann diese gebundene Energie nutzbar machen: Ein Wärmetauscher entzieht dem Abgas die darin enthaltene Energie und führt sie dem Heizsystem in Form von Wärme wieder zu. Über diese Wärmerückgewinnung erreicht man einen Nutzungsgrad von nahezu 100 % - das ist der Brennwert.

Der Öl-Brennwert-Wärmetauscher

Wir wissen vom Kochtopf: Um Wasser zu verdampfen, braucht man eine große Menge Energie.
Umgekehrt wird Energie frei, wenn Wasserdampf kondensiert. Und genau diese Tatsache macht sich die Brennwerttechnik zunutze: Während der Abkühlung im Wärmetauscher kondensiert der im Abgas enthaltene Wasserdampf und gibt diese Energie in Form von Wärme noch einmal hinein ins Heizsystem.

Unser Beispielfoto zeigt die Funktionsweise eines nachgeschalteten Abgas-Wärmetauschers:


Weil Wasser mit im Spiel ist, muss das Material des Wärmetauschers korrosionsbeständig sein: z.B. aus Edelstahl, Keramik oder Glas.

Das Kondensat wird im Aktivkohlefilter nachbehandelt und kann anschießend in den Kanal geleitet werden.

Alle namhaften Heizgerätehersteller bieten Öl-Brennwerttechnik an. Es gibt bodenstehende Lösungen und auch Öl-Brennwert-Wandgeräte, die sich durch geringen Platzbedarf auszeichnen.

Vergleich: Schwefelgehalt im Heizöl früher und heute:

Bis Ende des Jahres 2007 waren 50 bis 2.000 mg Schwefel pro kg Heizöl erlaubt, der durchschnittliche Schwefelgehalt lag bei 1.400 mg/kg (linkes Gläschen). Nach DIN 51 603-1 enthält Heizöl EL Schwefelarm nur noch maximal 50 mg Schwefel pro kg Heizöl (rechtes Gläschen). 

Heizöl EL Schwefelarm darf grundsätzlich für alle Ölfeuerungsanlagen verwendet werden.

Betriebssicherheit
Bei herkömmlicher Ölheizungstechnik schmiert der Schwefel die Ölbrennerpumpen und sorgt so für die Betriebssicherheit. Um der Anforderung der Betriebssicherheit auch mit weniger Schwefelgehalt weiterhin zu genügen, werden dem Heizöl EL Schwefelarm Schmierfähigkeitsverbesserer - so genannte Lubricity-Additive - zugesetzt.

Vorteil Umweltschutz
Die Verwendung von Heizöl EL Schwefelarm schont die Umwelt. Die bei der Verbrennung auftretenden Schwefeldioxid-Emissionen sind auf ein Minimum reduziert und können mit der Schwefeldioxid-Emission von Erdgas-Heizungsanlagen verglichen werden.

Vorteil Wirtschaftlichkeit
Heizöl EL Schwefelarm wird nahezu rückstandsfrei verbrannt. Das bedeutet für Sie:
Geringere Ablagerungen im Brennraum optimieren die Energieausnutzung, erhöhen also den Wirkungsgrad. Das spart Heizkosten und verlängert die Lebensdauer Ihres Heizkessels.

Zuschüsse und Fördermittel
Von Bund, Ländern und Gemeinden gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten. Die Bedingungen und Fristen ändern sich allerdings häufig. Und immer zu beachten Reihenfolge von Beantragung der Fördermittel und Auftragserteilung an die Handwerker: meist muss der Antrag gestellt werden, bevor der Auftrag erteilt wird.

Hilfreich bei der Fördermittelsuche ist die Fördermittelübersicht des IWO Instituts für Wärme und Oeltechnik.

Außerdem hat das BAFA Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle auf seiner Website eine Reihe von Fördermöglichkeiten zusammengestellt.

Für die energetische Sanierung mit nachgewiesener prozentualer Reduzierung des jährlichen Primärenergiebedarfs stellt die KfW-Förderbank verschiedene zinsgünstige Darlehen oder Zuschüsse zur Verfügung.

Die Stadt Eschborn hat ein eigenes Förderprogramm für Energieeinsparmaßnahmen an Wohngebäuden entwickelt. Es ist an die KfW-Richtlinien angelehnt, mit diesen nicht kumulierbar und zunächst zeitlich befristet. Den zugehörigen Flyer hier.

Erwähnt sei auch der Steuerbonus für Handwerkerleistungen im und am Haus in Höhe von 20% der Arbeitskosten (jährlich 20% von maximal 6.000 EUR = 1.200 EUR). Achtung: Dieser Steuerbonus mit den meisten KfW-Programmen nicht kumulierbar.

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